Wann wird eine Schnittlinie benötigt?
Wenn Ihr Produkt individuell zugeschnitten werden soll (z. B. Aufkleber in Freiform), benötigen Ihre Druckdaten eine korrekt angelegte Schnittkontur. Diese Kontur definiert exakt, wo später geschnitten wird.
Schnittkontur richtig anlegen:
- Öffnen oder erstellen Sie einen neuen Entwurf in Adobe Illustrator
- Zeichnen Sie die gewünschte Schnittform als geschlossenen Pfad (achten Sie darauf,
dass sich keine doppelten oder überlappenden Linien in der Kontur befinden) - Geben Sie der Form eine Linienfarbe ohne Füllung
- Passen Sie die Linienfarbe auf 100% Magenta oder eine andere auffallende Farbe an
- Gehen Sie zu Fenter → Farbfelder
- Klicken Sie an der unteren Seite auf das “+”Zeichen um eine neue Farbfeld zu erstellen
- Benennen Sie den Farbfeld mit: Cutcontour
- Passen Sie den Farbtyp an auf: Sonderfarbe/Volltonfarbe (Spot Color)
- Klicken Sie auf OK um das Farbfeld zu erstellen
- Speichern Sie Ihr Design als PDF
Folgendes ist zu beachten:
- Verwenden Sie ein professionelles Vektorprogramm wie z. B. Adobe Illustrator. Programme wie Photoshop sind für das Erstellen von Schnittkonturen nicht geeignet.
- Halten Sie die Schnittform möglichst einfach, um eine saubere Produktion zu gewährleisten.
- Die Schnittkontur muss immer geschlossen sein – Anfang und Ende der Linie müssen verbunden sein.
- Legen Sie rund um Ihr Motiv einen ausreichenden Beschnitt an.
Pro Design ist grundsätzlich nur eine Schnittkontur zulässig (Ausnahme: Fräsbuchstaben und Aufkleberbögen).
- Die Schnittkontur darf nicht in den Beschnitt hineinragen und muss vollständig innerhalb der Zeichenfläche liegen.
- Bei doppelseitigen Druckdaten platzieren Sie die Schnittkontur ausschließlich auf der Vorderseite.
- Wenn Sie Texte schneiden lassen möchten, beispielsweise bei Fräsbuchstaben, müssen Sie den Text zuvor über Schrift → In Pfade umwandeln in Vektorumrisse konvertieren.
- Sehr kleine Materialformate können beim Fräsen Probleme verursachen – beachten Sie daher die jeweiligen Mindestformate.